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Auf die Spuren jüdischen Lebens

in Karlsruhe begab sich die Klasse PiA 2 der Fachschule Sancta Maria zu Beginn des Schuljahres.

Anlass hierfür war die Beschäftigung mit alttestamentlichen Texten einerseits sowie die Frage nach den Gründen von Antisemitismus und Holocaust im Vorfeld der 80jährigen Wiederkehr der Reichspogromnacht andererseits.

Den Auftakt für die Erkundungen bildete die Verfilmung "Don't call it Heimweh" - der Biografie der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. Im Anschluss daran erforschten die Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgruppen Leben und Wirken von Juden in Bruchsal wie Josef Heid oder Otto Oppenheimer und präsentierten ihre Ergebnisse den Mitschülern. Daraus erwuchs der Wunsch, sich intensiver mit der jüdischen Geschichte zu beschäftigen, so dass die Klasse zusammen mit der Religionslehrerin eine Exkursion zu den Stätten und Relikten jüdischen Lebens in Karlsruhe buchte. Leider erwies sich die Führung durch einen Guide der Karlsruhe Tourismus GmbH als nicht besonders gelungen, da viele der mit recht wenig Engagement vorgetragenen Informationen bereits bekannt waren oder vom Verkehrslärm verschluckt wurden. Immerhin lernten wir noch einige weniger bekannte Stätten jüdischen Lebens in Karlsruhe kennen wie das frühere Hotel "Nassauer Hof" in der Kriegsstraße, heute eine Notunterkunft für Obdachlose, oder das "Warenhaus Knopf", heute Karstadt in der Kaiserstraße.

Das Bild zeigt die Klasse BKSPiT 2 vor dem Gedenkstein an die alte Synagoge in der Kronenstraße.

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