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We are fairtrade 

Als erste Fairtrade-Schule in Bruchsal wurde die Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria am vergangenen Freitag mit der Verleihung der Fairtrade-Urkunde an die Schulgemeinschaft feierlich ausgezeichnet.

Die offizielle Verleihung der Urkunde an Sancta Maria als Fair-Trade-Schule erfolgt im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes zum neuen Schuljahr am Freitag, 18.9.2020.

Fairtrade ist das wohl bekannteste Nachhaltigkeitssiegel weltweit und das verliehene Gütesiegel als Fairtrade-Schule ein Zeichen für das Bemühen der Schule als Schulgemeinschaft zu einer besseren Welt beizutragen und aktiv Verantwortung für unseren Planeten zu übernehmen.

 „Die Kampagne „Fairtrade – Schools“ hat uns sehr angesprochen, da sie das Thema des fairen Handels im Schulalltag verankert sowie bei den Auszubildenden ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung schafft. Uns wurde bewusst, dass wir schon viel in den verschiedenen Handlungsfeldern und Fächern unserer Ausbildung dazu beitragen haben“, erklärten die Schülervertreter Laura Bürkle und Nicole Vetter der versammelten Festgemeinde aus Vertretern der Schule, der Stadt Bruchsal, der Kirchen und des Landes Baden-Württemberg.

Fair Trade bedürfe einer „Bewusstseinsänderung, einer Änderung der Wertevorstellungen“, meinte auch Birgit Welge als Vertreterin der Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick in ihrem Grußwort: „Aspekte wie Freiheit, Ethik, Wertschätzung gegenüber der Leistung anderer Personen, Menschenwürde und der Integrität von Personen kommen hierbei eine große Bedeutung zu.“

Das „Sancta“ ist eine Ausbildungsschule für angehende Erzieher und Erzieherinnen und hat damit auch einen pädagogischen Auftrag, die nachwachsende Generation sensibel zu machen für die globalen Aufgaben. Somit ist es nur konsequent, dass sich die Schulgemeinschaft dazu entschlossen hat, sich auf den Weg zu einer Fair Trade Schule zu machen. Vor allem die sehr gute Vernetzung der Schule mit der Stadt Bruchsal die seit 2017 Fairtrade-Stadt ist, hat diese Aktion mit angestoßen.

Die Umsetzung des Gedankens sollten nicht nur in den im Lehrplan stehenden Handlungs- und Unterrichtsfächern stehen, sondern mit konkretem Leben gefüllt werden, waren sich die Fairtrade-AG-Mitglieder der Schule unter Leitung ihrer Lehrerinnen Evelin Steinke-Leitz und Martina Zahn einig, als sie 2018 das Projekt anstießen. Schließlich gehört der Auftrag des Heiligen Franz von Assisi, allen Geschöpfen der Erde mit Respekt zu begegnen und eine Welt für alle Menschen langfristig zu sichern, zum Leitbild der Schule.

Dass Fairtrade nicht nur gerechte Preise, sondern vor allem christliche Werte vermittle, betonten Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler als Vertreter der katholischen Kirche und Rainer Brandenburger von der Eine-Welt-Partnerschaft Bruchsal, die im nächsten Jahr auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblickt. Ulli Hockenberger (MdL) nahm in seinem Grußwort den Faden der Schülervertreter noch einmal auf: „Fairer“ Handel“ bedeute ganz konkret eine gerechte Teilhabe aller an den produzierten Waren. Egal, ob Kaffee oder T-Shirt: Der Erstproduzent und der Konsument müssten vom Handel profitieren.

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