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Vergnüglicher Assisi-Ersatz

Statt nach Assisi zu fahren, verbrachten die PiA-3-Klassen vergnügliche und lehrreiche Tage in der Umgebung mit Lamas und Paddeln.

 

Statt unserer Studienfahrt nach Assisi, die aufgrund der Coronapandemie leider nicht stattfinden konnte, durften wir hier in der näheren und weiteren Umgebung Ausflüge, Fachvorträge, Teambuilding-Aktivitäten und eine Exkursion in das Schloss Stutensee erleben. Wir, die beiden piA-§-Klassen, haben alle die letzte gemeinsame Zeit und die gemeinsamen Erlebnisse sehr genossen und geschätzt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Biniwersi und Frau Mungenast, die uns dies ermöglicht haben. Annalena Steigert und Cornelia Kautz

Keiner wurde angespuckt – Lamawanderung in Straubenhardt

Den ersten Tag besuchten wir auf dem Biohof Reiser in Straubenhardt eine Herde Lamas. Christiana Schmitt führte uns mit großer Erfahrung, Kompetenz und ihrer angenehmen Art durch den Tag, der mit einem sehr informativen Fachvortrag begann.

Die Bedenken, angespuckt zu werden, wurden jedoch nicht bei jedem ausgeräumt…
Die anschließende Wanderung mit den doch recht großen Tieren verlief dann in einer ganz besonderen Stimmung. Wir durften die acht Lamas Carlos, Ben, Pan, Amador, Eddi, Elliot, Legolas und Abahachi jeweils zu zweit oder alleine an einem Halfter mit einer Leine führen. Respekt hatten sicherlich anfangs viele, wir wurden allerdings schnell sicherer und konnten uns ganz auf die Tiere und ihre Besonderheiten einlassen. In der obligatorischen Reflexionsrunde am Ende wurde sehr deutlich spürbar, wie wir Schüler dieses Erlebnis genossen haben, wie es uns geerdet hat und für manche sogar einen Zugang zur tiergestützten Pädagogik geschaffen bzw. gefestigt hat.  Und angespuckt wurde tatsächlich keiner.

Paddeltour auf dem Altrhein der Klassen PIA 3a und 3b

„Paddeln ist Teambuilding“ – so die Ansage von Herrn Hoppe, dem selbsternannten Paddelfritzen, der uns am 29.06. seine Boote für eine mehrstündige Paddeltour auf dem Altrhein zu Verfügung gestellt hat. Wie sehr es das Team fordert und bildet, stellten wir fest beim Erkunden der tiefhängenden Zweige im Böschungsbereich (der ein oder andere sprach gar von einer „Mangroventour“), beim Umschiffen gefährlicher Schwanenfamilien und bei der Klärung der Frage der richtigen Steuerfrau. Soviel zu den Impressionen aus einem von insgesamt 8 Kanadieren und einem Kajak, mit denen wir unterwegs waren. Vom Startpunkt Altrheinbrücke fuhren wir auf dem Altrhein zunächst ein Stück nach Nordwesten, um dann die ganze Schleife bis zum Wehr im Süden zu paddeln. Dort war Zeit für eine Pause mit Kuchen, Sonnenbaden und Schwimmen, bis es Zeit für den Rückweg war. Der Wiedereinstieg in die Boote lief fast ohne Zwischenfälle ab, lediglich 2 Auszubildende testeten kurz vor Abfahrt noch einmal die Wasserqualität im Naturschutzgebiet im Sinne ganzheitlicher Erfahrungen. Naturbegegnungen gab’s auch: Wir bewunderten Libellen, Schwanen- und Entenfamilien und sonstige Vögel, Frösche, Fische und so manche Bootscrew wusste von ganz besonderen Erlebnisse mit Spinnen im Boot zu erzählen (zumeist nach eingehender unfreiwilliger Betrachtung der heimischen Flora).

Kurz vor Ende der Tour verdunkelte sich der Himmel zusehends und erster Donner war zu hören. Nach Rückgabe der Boote und Schwimmwesten wurde schnell noch einmal durchgezählt und kontrolliert, ob auch alle wohlbehalten angekommen sind, bevor pünktlich mit unserer Abfahrt ein beeindruckendes Gewitter losbrach. Schön war’s auf und im Wasser. Gerne wieder, vielleicht beim Klassentreffen?                 Melanie Biniwersi

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