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Kommunale Intelligenz - Workshop am 13.11.2015 mit Andreas Holzknecht, Bregenz

Ganzheitliche Bildung im Sozialraum oder was da ist, sinnvoll zusammenführen.

Die Kitas müssen als Zentren betrachtet werden, die sich für die Gesellschaft weiter öffnen und damit zu einem Ort werden, wo Begegnung, Beratung und Unterstützung angeboten wird. Dies war der Ausgangspunkt des Workshops zur kommunalen Intelligenz, der am Institut für Fort- und Weiterbildung Sancta Maria, unter der Leitung von Evelin Steinke-Leitz, stattfand.
Im Einstieg bezog sich Andreas Holzknecht auf die vier Kapitalformen nach Bourdieu und die Verzweckung von Kindern.
Ein Kind von 3-6 Jahren hat 55.000 Stunden gelebt, davon hat es in der Kita ca. 3.800 – 5.000 Stunden verbracht. Die Kita kann damit nur einen prophylaktischen Ansatz verfolgen.
An Beispielen aus Monheim, NRW und dem Kinder Campus in Höchst, Vorarlberg, verdeutlichte Holzknecht gelungene Netzwerkarbeit, die sehr nachhaltig arbeitet. Beide Beispiele haben in die Region eine soziale Ausgewogenheit in Gang gesetzt, ein gelebte Facebook – gelebtes Miteinander - das auch bei Schwierigkeiten nicht sofort zerfällt.

Obwohl der Koalitionsvertrag unserer derzeitigen Landesregierung von 2011 das politische Ziel formulierte: die Kitas zu Familienzentren weiter zu entwickeln, ist diese Baustelle noch offen.

Im Bundeskinderschutzgesetz wird nach §3 die Netzwerk Arbeit gefordert, allerdings muss dies an die Menschen herangetragen werden. Dazu braucht es Menschen, die Freude haben, in Kontakt zu kommen und Räume, die freundlich und einladend sind. Im Kinder Campus in Vorarlberg werden die Meetings recht oft mit einem gemeinsamen Suppenessen verknüpft. Das schafft Nähe und Vertrautheit .
Das eigentliche Ziel dieser ganzen Bemühungen ist Kinder und Familien zu stärken und für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen.

Dazu es der Kommune, um auf der Verwaltungsebene nötige Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Hier gilt der Dank der Stadt Bruchsal, in Vertretung von Patrik Hauns, Leiter des Amtes Familie und Soziales, die die Veranstaltung finanziell unterstützt hat.
Den Teilnehmerinnen aus KiTa, Krippe und der Verwaltungsebene stand an diesem Tag viel Zeit für den persönlichen Austausch zur Verfügung.

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