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Der Oberkurs besucht das Mutterhaus der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in Gengenbach

Einen begegnungsreichen und mit zahlreichen Impulsen für ein christlich ausgerichtetes Leben gefüllten Jahresauftakt 2016 erlebten die Schülerinnen und Schüler des Oberkurses.


Im Rahmen des Seminartags fuhren sie mit den Lehrkräften Hr. Willy, Fr. Peithner-Horn und Fr. Hofmann am ersten Schultag des neuen Jahres nach Gengenbach.
Generaloberin Sr. Michaela Bertsch, die lange Jahre im Sancta u.a. als Schulleiterin gewirkt hat, begrüßte die Gäste und stimmte diese auf das bevorstehende Jubiläumsjahr unter dem Motto „Unser Kloster ist die Welt“ ein. Dabei schilderte sie anschaulich die Herausforderungen einer Klostergemeinschaft in der heutigen Zeit: „Die Lebensform, die wir im Kloster praktizieren, entspricht wohl nicht mehr den Vorstellungen junger Frauen, die sich ganz für ihren Glauben einsetzen wollen, obwohl ich diese Lebensform liebe und schätze“, erklärte Sr. Michaela. Zuversichtlich und optimistisch sieht sie dennoch der Zukunft entgegen und forderte Offenheit für neue Ideen und christlich orientierte Lebensmodelle. Sie lud zu den Veranstaltungen über das Jahr ein, wobei Sie besonders den Jugendtag und die Ausstellung „Frauen – Glaube – Ursprung“ hervorhob. (weitere Informationen unter www.franziskanerinnen-gengenbach.de)
„Wie oft, glauben Sie, beten wir am Tag?“, lautete die Eingangsfrage von Sr. Hannah, die mit Sr. Brigitta einen Tagesablauf in dieser lebensweltlich ausgerichteten Klostergemeinschaft mit einer PowerPoint Präsentation anschaulich vorstellte. Beiden gelang es, auch durch die Darstellung persönlicher Beweggründe für diese Lebensform ins Gespräch mit den jungen Frauen und Männern zu kommen. Vor allem zu den Aspekten Partnerschaft, Kontakt zur Familie, Verlassen einer Glaubensgemeinschaft, Tagesstrukturen oder berufliche Perspektiven im Leben hatten die Bruchsaler Schülerinnen und Schüler viele Fragen. Auch. Gebetsanliegen konnten abgegeben werden.
Christliche Symbolik war das Thema in der Kunstwerkstätte. Hier erläuterte Sr. Roswitha die Bedeutung von Farben, Darstellungsweisen auf Kerzen, Messgewändern u.a. und beschrieb die äußerst aufwendige, langwierige Stickweise. Ausgiebig konnten die Klassen auch das reichhaltige religionspädagogische Buchangebot, die Krippen, den Schmuck etc. in Augenschein genommen werden, bevor die Begegnung in stilvoller Klosteratmosphäre beim Mittagessen in kleinen Tischgruppen fortgesetzt wurde. DANKE!

 

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